LABAL
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LABAL/Lösungen/Data Quality Control Tower
Monitoring & KPIs

Datenqualität sichtbar und steuerbar machen

Viele Unternehmen wissen, dass es Datenprobleme gibt — aber nicht, wo sie entstehen, wie häufig sie auftreten und welche Partner betroffen sind.

EDI-Nachrichten, Transportdaten, Lieferavise, Track-&-Trace-Meldungen oder Abrechnungsdaten enthalten wertvolle Informationen. Doch ohne strukturierte Auswertung bleiben Fehlerbilder, Trends und Ursachen oft verborgen.

LABAL macht Datenqualität messbar: aus einzelnen Nachrichten, Fehlern und Prozessdaten entstehen transparente KPIs, verständliche Fehlerbilder und konkrete Maßnahmen. Mit LABAL.monitor werden Datenqualitätsprobleme nicht nur erkannt, sondern dauerhaft steuerbar.

Datenqualität ist kein Bauchgefühl

In vielen Unternehmen wird Datenqualität erst dann sichtbar, wenn bereits etwas schiefgelaufen ist. Das eigentliche Problem: Die Fehler sind zwar vorhanden, aber sie werden nicht systematisch ausgewertet.

Der Wareneingang kann eine Lieferung nicht sauber buchen.
Eine ASN fehlt oder ist unvollständig.
Track-&-Trace-Daten kommen zu spät oder gar nicht.
Eine Rechnung kann nicht automatisiert verarbeitet werden.
Kunden reklamieren fehlerhafte oder fehlende Daten.
Operative Teams suchen Fehler manuell in EDI-Dateien, Portalen oder Excel-Listen.

Ein Data Quality Control Tower schafft Transparenz darüber, welche Datenprobleme wirklich relevant sind — und wo Sie zuerst ansetzen sollten.

Risiken

Typische Risiken ohne Datenqualitäts-Monitoring

Fehler bleiben Einzelfälle

Ohne zentrale Auswertung sieht jeder Fehler wie ein einzelnes Problem aus. Erst durch Monitoring wird sichtbar, ob sich bestimmte Fehler regelmäßig wiederholen.

Keine klare Priorisierung

Nicht jeder Fehler ist gleich kritisch. Ein Control Tower hilft zu erkennen, welche Fehler operative Folgen haben und welche zunächst nur beobachtet werden müssen.

Partnerqualität bleibt intransparent

Wenn Lieferanten, Spediteure, Kunden oder Dienstleister Daten liefern, ist oft unklar, wer zuverlässig arbeitet und wer regelmäßig Probleme verursacht.

KPIs sind nicht belastbar

Viele Kennzahlen entstehen aus manuellen Auswertungen, einzelnen Excel-Listen oder unterschiedlichen Interpretationen. Dadurch fehlt eine gemeinsame Datengrundlage.

Maßnahmen verpuffen

Wenn Korrekturmaßnahmen nicht messbar verfolgt werden, bleibt unklar, ob sich die Datenqualität tatsächlich verbessert.

Hoher Aufwand im Tagesgeschäft

Fachbereiche und IT suchen immer wieder dieselben Fehler, statt systematisch an den Ursachen zu arbeiten.

Vorgehen

LABAL-Ansatz: Aus Datenfehlern werden steuerbare KPIs

LABAL.monitor verbindet operative Daten, Validierungsergebnisse und Fehlerbilder zu einem transparenten Steuerungsinstrument. Der Fokus liegt nicht nur auf Dashboards — entscheidend ist, dass aus Daten konkrete Antworten entstehen.

01

Datenquellen identifizieren

Im ersten Schritt klären wir, welche Datenquellen für Ihre Datenqualitätssteuerung relevant sind: EDI-Nachrichten, Validierungsergebnisse, Transport- und Sendungsdaten, Track-&-Trace-Meldungen, ERP-, TMS- oder WMS-Daten, Fehlerlisten aus operativen Prozessen. Ziel ist nicht, möglichst viele Daten zu sammeln, sondern die richtigen.

02

Fehlerbilder definieren

Rohdaten allein helfen selten weiter. LABAL strukturiert Datenprobleme in klare Fehlerbilder — z.B. ASN fehlt, ASN zu spät, Packstückdaten unvollständig, Track-&-Trace-Status fehlt, Transportreferenz nicht eindeutig. Dadurch wird aus einer technischen Fehlermeldung ein verständliches Steuerungsthema.

03

KPIs entwickeln

Auf Basis der Fehlerbilder werden aussagekräftige KPIs definiert: Datenqualitätsquote je Partner, Fehlerquote je Nachrichtentyp, ASN-Quote, Anteil vollständiger Track-&-Trace-Meldungen, Fehlerentwicklung je Lieferant oder Spediteur, Go-live-Reifegrad je Partner.

04

Dashboards und Drill-downs bereitstellen

LABAL.monitor zeigt die Datenqualität auf verschiedenen Ebenen: Management-Übersicht mit zentralen KPIs und Trends, operative Sicht nach Partner, Werk, Relation oder Nachrichtentyp, Detailanalyse bis zur konkreten fehlerhaften Nachricht oder Regelverletzung.

05

Maßnahmen nachverfolgen

Ein Control Tower ist erst dann wertvoll, wenn aus Transparenz konkrete Verbesserung entsteht. LABAL unterstützt dabei, Fehler und Maßnahmen systematisch zu verfolgen: Welche Partner müssen angesprochen werden? Hat sich die Datenqualität nach einer Maßnahme verbessert?

Beispiel-KPIs
Messbar. Prozessbezogen.
ASN-Quote94.2%
Track & Trace87.1%
Fehlerquote5.8%
Avg. Korrekturdauer2.4h
Go-live-Reife72%
Was LABAL konkret sichtbar macht
Welche Datenfehler treten am häufigsten auf?
Welche Partner verursachen die meisten Fehler?
Welche Fehler sind kritisch für Folgeprozesse?
Welche Nachrichtentypen sind besonders fehleranfällig?
Wie entwickelt sich die Datenqualität über Zeit?
Welche Partner sind bereit für Go-live?
Potenzialanalyse

Typischer Einstieg: Control-Tower-Potenzialanalyse

Für einen schnellen Start bietet LABAL eine kompakte Control-Tower-Potenzialanalyse an. Ziel ist es, aus vorhandenen Daten und Fehlerlisten sichtbar zu machen, welche KPIs sinnvoll sind, welche Fehlerbilder wiederkehrend auftreten und wie ein erster Datenqualitäts-Control-Tower aufgebaut werden könnte.

  • Sichtung vorhandener Datenquellen
  • Analyse vorhandener EDI-, Prozess- oder Fehlerdaten
  • Identifikation typischer Fehlerbilder
  • Vorschlag sinnvoller Datenqualitäts-KPIs
  • Bewertung der verfügbaren Datenbasis
  • Priorisierung kritischer Prozesse und Partner
  • Vorschlag für Dashboard-Struktur
  • Vorschlag für Pilot oder laufenden Betrieb

Ergebnis

  • Übersicht relevanter Datenquellen
  • Erste Fehlerbild-Struktur
  • KPI-Vorschlag
  • Einschätzung der Datenqualität
  • Vorschlag für Dashboard- und Drill-down-Logik
  • Maßnahmen- und Pilotvorschlag
Control-Tower-Potenzial prüfen
Anwendungsfälle

Typische Anwendungsfälle

  • Lieferavis

    ASN-Qualität und Lieferavis-Monitoring

    Auswertung, ob Lieferavise vollständig, rechtzeitig und korrekt gesendet werden — inklusive Fehlerbildern nach Lieferant, Werk, Nachrichtentyp oder Prozess.

  • Track & Trace

    Track-&-Trace-Monitoring

    Überwachung von Statusmeldungen, Timing, Vollständigkeit und Reihenfolge von Transportereignissen.

  • Partner

    Partnerqualitäts-Monitoring

    Transparenz darüber, welche Lieferanten, Spediteure oder Kunden regelmäßig fehlerhafte oder unvollständige Daten liefern.

  • EDI-Analyse

    EDI-Fehlerbild-Analyse

    Strukturierte Auswertung wiederkehrender EDI-Fehler, Regelverletzungen und Formatprobleme.

  • Rollout

    Go-live- und Rollout-Monitoring

    Überwachung von Partnern im Onboarding, bei Migrationen oder bei neuen Nachrichtenversionen.

  • Compliance

    Compliance- und Nachweisprozesse

    Monitoring von Datenanforderungen, die für Kunden, Audits oder regulatorische Themen relevant sind.

Zielgruppen

Für wen ist diese Lösung relevant?

OEMs und große Verlader

Wenn viele Lieferanten, Spediteure oder Dienstleister Daten liefern, hilft LABAL dabei, Datenqualität partnerbezogen sichtbar und steuerbar zu machen.

Logistik- und Transportverantwortliche

Wenn Track-&-Trace-Daten, Lieferavise, Transportmeldungen oder Statusinformationen nicht zuverlässig sind, macht LABAL die Ursachen sichtbar.

EDI- und IT-Verantwortliche

Wenn viele Schnittstellen betrieben werden, unterstützt LABAL bei der Auswertung von Fehlern, Trends und Partnerqualität.

Fachbereiche in Supply Chain, Finance und Qualität

Wenn Datenfehler Folgeprozesse stören, hilft LABAL dabei, Ursachen zu erkennen und Verbesserungen messbar zu verfolgen.

Warum LABAL

Warum LABAL?

LABAL verbindet EDI-Verständnis, Datenvalidierung, Monitoring und operative Erfahrung in Automotive-, Logistik- und Supply-Chain-Prozessen. Wir wissen: Ein Dashboard allein löst kein Datenqualitätsproblem. Entscheidend ist, dass die richtigen Datenquellen genutzt, Fehlerbilder fachlich verstanden und Maßnahmen konsequent verfolgt werden.

LABAL hilft dabei, aus technischen Daten ein steuerbares Qualitätsmodell zu machen.

Starten Sie mit einer Control-Tower-Potenzialanalyse

Viele Unternehmen haben bereits genügend Daten, um Datenqualität sichtbar zu machen. Was häufig fehlt, ist eine klare Struktur: Welche Fehlerbilder sind relevant? Welche KPIs sind aussagekräftig? Welche Partner oder Prozesse sollten zuerst verbessert werden?